Lavisano® – das Futterrezept aus der Urzeit

„Wer sein Pferd natürlich und gesund füttern möchte, sollte es so füttern, wie es die Natur ursprünglich vorgibt.“

Diese Aussage ist so richtig wie essentiell. Ein „Kargfresser“ wie das Pferd, ist mit seiner ursprünglichen Nahrung einer der widerstandsfähigsten Pflanzenfresser unserer Erde.

Das können Sie sich nicht vorstellen? In seiner Heimat, der Persischen Halbwüste ist das Pferd so widerstandfähig, dass es sich gegen die vielfältigsten Feinde wie Geparden, Löwen, Wölfe, Hyänen und Giftschlangen oder Staub und Dürre behaupten kann.

Auch die Pferde aus den nordischen Ländern wie Isländer, Norweger und die kleinen Ponyrassen haben eine recht lebensfeindliche Heimat. Dort ist es bekanntlich 7 – 8 Monate Winter, auch hier ist die Vegetation karg und Wölfe sowie Bären stellen eine reale Bedrohung dar.

Bei uns überlebt das Pferd seit Jahren eine Fütterung, die seinem eigentlichen Bedarf beinahe widerspricht – dabei wurde es zum wichtigsten und unentbehrlichsten Partner des Menschen.

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Die Ursachen …

Wir haben uns in Sachen Pferdefütterung fraglos verirrt!
Wir füttern unsere Lieblinge zum Teil wie Mastvieh – oder noch genauer: wie uns selbst!

Immer wieder neigen wir dazu, die Bedürfnisse des Pferdes an den unseren zu messen.

Ein Pferd ist kein Chemielabor und sein Darm kein Reagenzglas. Füttern nach Nährstofflisten mag vielleicht bedarfsgerecht sein, gesund und artgerecht ist es deshalb noch lange nicht.

Eine grundlegende Veränderung der ursprünglichen Nahrung ist die Ursache für die „Katastrophe“ im Darm der Pferde und somit im gesamten Organismus. Schon Paracelsus erkannte: „Der Tod sitzt im Darm!“

Gesunde Pferde sind in unserer heutigen Zeit fast eine Seltenheit. Trotz größter Anstrengung und verschiedenartigster Futterzusätze ist beinahe jedes zweite Pferd gesundheitlich zumindest beeinträchtigt. Warum das so ist, erschließt sich immer wieder sehr anschaulich, wenn wir uns die natürlichen Vorgaben der Natur vor Augen führen.

Auch das viel gerühmte „Heu ad libitum“ ist erfahrungsgemäß kein Ausweg. Noch schlimmer ist die als “Ausweg“ empfohlene Heulage oder Silage, die unseren Pferden noch schwerer zu schaffen macht. All das sorgt eigentlich nur für überfettete und kranke Pferde. Warum dies so ist, ist bei genauem Hinsehen kein Wunder!

Die Liste der diätetisch bedingten Plagen für das Pferd und seinen Besitzer wird täglich länger und auch die tierärztliche Wissenschaft weiß inzwischen kaum mehr Rat.

Wie der Mikrobiologe und Spezialist für Darmbakterien Dr. Roland Werk betont, ist die Stoffwechselleistung des Darmmikrobioms enorm.

Die über 500 Arten verschiedener Darmbakterien und unzähligen anderen Mikroben können die Darmflora entweder mit vielen gesunden oder auch toxischen Stoffwechselprodukten überfluten. Darüber entscheidet die Zusammensetzung der Darmflora, die wiederum durch die Ernährung bestimmt wird.

Auch Allergien stehen z. B. im direkten Zusammenhang mit der Zunahme einer Dysbiose (fehlerhaft besiedelter Darmflora), da der Darm die zentrale Ausbildungsstätte des Immunsystems ist.

Heute wird dessen Belastung durch Umweltgifte stark diskutiert. Diese sind häufig aber nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Die größten Giftmengen entstehen jeden Tag neu im Darm und im Stoffwechsel. Diese belasten die Entgiftungskapazität enorm.

Heute haben wir erkannt, dass die Dickdarmflora der Pferde nicht wie beim Menschen sauer sein darf, sie sollte sich vielmehr in einem neutralen Milieu befinden. Zu viele Kohlenhydrate bringen die Darmflora aus dem Gleichgewicht.

Bei zu großer Aufnahme von Kohlenhydraten wird das saure Milieu vom Dünndarm in den Dickdarm verschleppt. Diese für den Dünndarm so wichtige saure Basis ist für die Fermentierung von Zellulose im Dickdarm schädlich.

Die Dickdarmflora des Pferdes beinhaltet Bakterien, Viren, Pilze und ähnliche Mikroben, die für einen anderen Organismus als den der Equiden sogar schädlich sein können.

Es haben sich in der Fütterung unserer Pferde viele Irrtümer manifestiert, hieraus resultieren sogar schädliche Fütterungsempfehlungen.

Beweise hierfür tritt z. B. Prof. Dr. Annette Zeyner in ihrer Publikation über Hufrehe an: „Kohlenhydratassoziierte Hufrehe als extraintestinale Erkrankung caecaler Genese“ PD Dr. Annette Zeyner, Institut für Tierernährung, Ernährungsschäden und Diätetik, Veterinärmedizinische Fakultät, Universität Leipzig.

Stoffwechselstörungen betreffen den gesamten Organismus. Der Beginn dieser fatalen Verkettung liegt natürlich im Darm und somit folglich im Futter!

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… und deren Folgen

Diese Erkrankungen können Folgen einer Stoffwechselstörung sein:

  • Magengeschwüre
  • Koliken und Kotwasser, Durchfall
  • patologische Leber- und Nierenbefunde
  • Mager- und Fettsucht
  • equines Metabolisches Syndrom (EMS/Insulinresistenz)
  • Störungen des Muskelstoffwechsels wie Kreuzschlag, Tying-up und PSSM (Polysaccharid-Speicher-Myopathie)
  • chronischer Husten und Nasenausfluss
  • belastungsinduziertes Nasenbluten (EIH)
  • Sommerekzem und Sonnenbrand
  • andere therapieresistente Ekzeme und Nesselsucht
  • Mauke, Hufabszesse, Strahlfäule
  • Lymphstau, angelaufene Beine
  • Allergien, schlechtes Immunsystem
  • Morbus Cushing
  • Huflederhautentzündungen bis hin zur Hufrehe
  • periodische Augenentzündungen mit vermutlicherallergischer Grundlage
  • Sterilität

Wie funktioniert die Verdauung beim Pferd

Innerhalb von 2-2,5 Stunden muss beim Pferd der Stoffwechsel leicht verdaulicher Stoffe im Dünndarm abgeschlossen sein. Dort findet hauptsächlich der enzymatische Aufschluss der schnellverdaulichen Kraftfutterbestandteile statt.

Die Bauchspeicheldrüse scheidet Proteasen, Lipasen und Amylasen zur Zerkleinerung von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten aus. Diese im sauren Dünndarm aufgespaltenen Stoffe werden dann über die große Körpervene in das Blutsystem aufgenommen und können so dem Organismus zur Verfügung stehen.

Der Nahrungsbrei braucht nur 2-2,5 Stunden um den Dünndarm zu passieren. In dieser Zeit muss die Verdauungsmasse im pH-Wert von 5,0 auf mindestens 6,8 steigen.

Füttert man eine kohlenhydratreiche Nahrung, die ein saures Milieu forciert und Milchsäurebakterien begünstigt, wird dieses saure Milieu in den Blinddarm verschleppt.

Der Dickdarm beim Pferd hat die Aufgabe der Vitalstoffherstellung aus zellulosehaltigem Material. Selbiger “Fermentierungsprozess“ bedarf eines extrem milden Milieus (pH-Wert 6,8-7,0). Dieser Wert kann sich im Laufe des „Vermaischungsprozesses“ bei einem gesunden Darm bis zu einem pH-Wert von 7,2 im Extremfall sogar bis 7,4 erhöhen. Er lässt sich im ausgeschiedenen Kot messen.

Ein pH-Wert von unter 6,8 im frischen Dung lässt auf einen sauren Dickdarm schließen.

In diesem Darmabschnitt (Dickdarm) wird beim Pferd die Herstellung von Vitaminen, die Aufbereitung von Mineralstoffen und Spurenelementen, sowie die Herstellung zu verstoffwechselnder Aminosäuren und essentieller Fettsäuren gewährleistet.

Auch die Kohlenhydrate in der Cellulose, Hemicellulose und im Pektin müssen im Dickdarm umgewandelt werden. Die Darmsymbionten (Bakterien, Viren, Pilze) sorgen für ein funktionierendes Immunsystem. Sie stellen die Grundlage für die Ernährung des Organismus dar.

Unser Heu enthält ca. 20-25 % Kohlehydrate, an manchen Wiesen sogar noch mehr. Das Pferd aber ist ein Futterspezialist – ein Zellulose- und Kargfresser. Sie müssen Low Carb fressen, also sehr wenig Kohlenhydrate. In Zahlen ausgedrückt bei 15%.

Jedes Mehr an Zuckern und Mehlen etc. regt den Magen zu verstärkter Säureproduktion an. Schon hier sollte auf den pH-Wert geachtet werden.

Wenn also im Dickdarm ein saures Milieu herrscht, verenden die Darmsymbionten, auf die das Pferd in seinem Stoffwechsel angewiesen ist.

Nach dieser Erkenntnis, wurde Lavisano® entwickelt. Es ist langjährig erprobt und konnte schon im Versuch bahnbrechende Erkenntnisse bestätigen.

Das ermutigte uns, mit diesem Futter auf den Markt zu gehen.

Woher kommen unsere Pferde und welches ist ihr natur- und artgerechtes Futter?

Pferde stammen, wie molekulargenetische Untersuchungen der Harvard-Universität zeigen, ursprünglich aus der Persischen Halbwüste Dascht-e Kawir, einem der lebensfeindlichsten Orte der Welt. Kein Mensch könnte sich dort je am Leben halten. Ausgerechnet hier hat die Natur eines der schönsten, anmutigsten und freundlichsten Wesen der Erde erschaffen.

Vor rund 2.500 Jahren kamen diese Pferde mit den persischen Eroberern nach Hellas. Mit ihnen brachten die Futtermeister der Perser zugleich auch die passenden Gräser mit: Luzerne und Hanf.

Als Alexander der Große (356-323 v. Chr.) die Perser nach rund einem Jahrhundert wieder vertrieb und im Alexanderzug (336-323 v. Chr.) bis nach Pakistan verfolgte, waren Pferde und Wüstengräser längst heimisch geworden.

Die Reitertruppen von Alexander waren ausnahmslos mit diesen Steppenpferden beritten.
Die Pferde wurden mit Persischem Gras (Cannabis sativa, Hanf), Persischem Klee (Medicago sativa, Luzerne) und nachdem man aus Germanien den Hafer und seine guten Eigenschaften zu schätzen lernte, auch mit Germanischem Korn (Avena sativa Hafer) gefüttert.

Mit dieser einfachen Kost gelangten die Pferde 15.000 km von Mazedonien bis nach Pakistan über Stock und Stein, ohne gepflasterte Straßen, ständig im Krieg oder Kampf – und das ganz ohne Spezialfutter!

Jeder Pflanzenfresser ist ein Unikat – vom Schöpfer an ein bestimmtes Biotop angepasst – und Jahrtausende lang durch Klimaveränderungen, Umwelteinflüsse und das örtliche Pflanzenreich auf die Probe gestellt worden. Er ist ernährungsmäßig autark, das heißt, er bekommt alles, was er zum Leben und Überleben braucht aus der lokalen Pflanzenwelt.

Das Pferd schafft es mit Hilfe von seinen hochspezialisierten Darmbewohnern – seiner Darmflora – sich weitgehend selbst mit Vitaminen und allerlei Vitalstoffen zu versorgen.

Das Pferd ist von Natur aus ein wahrer Futterspezialist!

Es finden sich in unserer Umwelt immer wieder Vertreter solcher Spezialisten. So kommen z. B. Koala- oder Pandabären unter schwierigsten Umweltbedingungen mit tatsächlich nur einer einzigen Pflanze als Nahrung aus!

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Die Lösung

Schon seit Beginn der Menschheit interessierte es uns Menschen, wie Krankheiten entstehen, warum sie ausbrechen und welche Übertragungswege es gibt. Hierauf hat sich die Forschung konzentriert und vermag heute viele Symptome zu beseitigen oder zumindest in Schach zu halten. Immer häufiger machen sich allerdings Probleme dann an anderer Stelle wieder bemerkbar.

Als in den 80iger Jahren bei Hunden die Barf-Ernährung in den Kinderschuhen stand, wurde sehr schnell klar, dass es ein „Back to the Roots“ geben muss. Eine Ernährung, die ursprünglich und artgerecht sein sollte.

Nun sind Hunde Raubtiere und unabhängig von Pflanzen, Beutetiere gibt es schließlich überall. Bei Pferden sieht das allerdings schon ganz anders aus. Es sollte also noch eine weite Reise werden.

Der Durchbruch in der Pferdeernährung wurde erst gefunden, als das Genom der Pferde entschlüsselt war und man beweisen konnte in welcher Region die Wiege der heutigen Pferde steht.

Der persische Halbesel, ein Verwandter unserer Pferde, lebt heute noch in dieser ursprünglichen Umgebung (die Wüste Dascht-e Kawir) und erschließt sich aus einer handvoll trockener Gräser alles was ihm Gesundheit bringt und körperliche Hochleistung garantiert.

Um nun dem Organismus eine Nahrung zu bieten, mit der er gesund und leistungsfähig bleibt, ist es nur logisch sich vor der Natur zu verneigen und ihr zu folgen.

Es ist also wichtig, dem Pferd eine „Low Carb“ Kost zur Verfügung zu stellen. Das sogenannte Getreidefreie Müsli reicht da bei weitem nicht aus.

Low Carb bedeutet beim Pferd eine Kost, mit einem Anteil an Kohlehydraten bei 15 %, so wie es die Natur vorgesehen hat. Nebenbei sei erwähnt, dass unser hiesiges Heu (auch gewaschenes) einen Kohlenhydratanteil von mehr als 20 % aufweist. Wenn man nun über das Kraftfutter noch mehr in den Darm bringt, ist dieser auf Dauer hoffnungslos überlastet.

Lavisano® bietet neben den so wichtigen Rauhfaserkomponenten, essentiellen Fettsäuren und Aminosäuren einen sehr geringen Anteil an Kohlenhydraten (ca. 15 %). Daher gelingt es dem Pferd daraus eine umfassende und vollwertige Versorgung für sich zu erschließen.

Mit Lavisano® wird auf natürliche Weise eine Übersäuerung vermieden, denn Lavisano® beinhaltet genau diese minimale Menge an Kohlenhydraten.

Lavisano® versorgt das Pferd über seine hochwertigen Inhaltsstoffe mit den ursprünglichen Gräsern und Pflanzen.

Diese stammen zum Teil aus der Lebensmittelproduktion. Es liegt auf der Hand, dass hier wesentlich strenger geprüft und ausgelesen wird. Der Grund für diese Maßnahme ist, dass Pferde auf Verunreinigungen (Endotoxine) extrem sensibel reagieren.

Wie man eine Übersäuerung des Magens umgehen kann, wenn die Verfügbarkeit der Nahrungsaufnahme eingeschränkt wird, ist genau so plausibel zu erklären, wie es die Natur seit Jahrtausenden vorgibt.

Ein gesundes Pferd hält automatisch und von ganz alleine Fresspausen ein, wenn es optimal versorgt und sein Stoffwechsel nicht gestört ist. Diese Pausen erstrecken sich auf bis zu 2-3 Stunden. Auch nach diesen Pausen muss das Pferd nicht unweigerlich wieder Nahrung aufnehmen, es muss aber seine Speichelproduktion anregen können.
In der Natur finden wir immer wieder Pferde, die Rinden und Zweige von Bäumen und Sträuchern fressen.
Genau hier liegt eine gute Alternative um diese anzuregen.

Da Lavisano® Pferdefutter alle Mineralien und Spurenelemente natürlich gebunden enthält, die ein Pferd zum gesunden Leben braucht, ist auch eine Ergänzung mit Mineralien oder Kräutern hinfällig. Die Devise ist hier ganz klar: gesund bleiben!

Nichts desto trotz kann Lavisano® dazu beitragen, den Darm nachhaltig zu seiner ursprünglichen Funktion zurückzuführen, nämlich dem Wiederaufbau der gesunden Darmflora. Damit kann diese natürliche Ernährung alle aus dem gestörten Stoffwechsel resultierenden Erkrankungen positiv beeinflussen.

Luzerne, die Königin der Futterpflanzen ist das Rückgrat von Lavisano®

Schon in der Antike wurde die Luzerne als die Futterpflanze und Lebensspenderin gepriesen. Ihr Nährstoffgehalt umfasst beinahe sämtliche Vitamine und Mineralien.
Ihr hoher Chlorophyll-Anteil und die sekundären Pflanzenstoffe wirken entgiftend und entzündungshemmend.

Luzerne zeichnet sich als pflanzliche Proteinquelle aus und gilt als wahres Vitalstofflager.

Neben den Vitaminen A, B1, B6, C, E und K spendet sie bemerkenswerte Mengen an Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen, Zink und Phosphor sowie die essentiellen Aminosäuren Tyrosin und Tryptophan. Dazu enthält sie hohe Anteile an sekundären Pflanzenstoffen, Antioxidantien und Chlorophyll, welche sich präventiv auf die Gesundheit auswirken.

Die Luzerne für Lavisano® wächst in Frankreich auf extrem sauberen Böden, die hier für die Produktion von hochreinem Chlorophyll zur Arzneimittelherstellung angebaut wird. Keinerlei Düngung oder Pflanzenschutz ist hier erlaubt.

Die Trocknung in streng überwachten Trocknungsanlagen ist ein Muss um toxische Verunreinigungen auszuschließen. Regelmäßige Kontrollen garantieren gleichbleibende höchste Qualität und schließen Verunreinigungen aus.

Der Pferdehanf in Lavisano® kommt bevorzugt aus dem Badischen, ist selbstverständlich regierungsamtlich zugelassen und natürlich THC-frei.

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